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Home » KMU » Unternehmer(innen): Von Traditionalisten bis zur Generation Y
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Wie denken und handeln die österreichischen Unternehmergenerationen? Die Volksbank hat diese Frage in einer bundesweiten Studie beleuchtet.

Bereits zum dritten Mal widmete sich die Volksbank Unternehmer(innen)-Studie den persönlichen Lebenswelten der Selbstständigen in Österreich. 2020 gab die Studie spannende Einblicke in die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Unternehmergenerationen. Im Zuge der Studie wurden vier Generationen befragt: Traditionalisten (über 65 Jahre), Babyboomer (56 bis 65 Jahre), die Generation X (41 bis 55 Jahre) sowie die Generation Y (26 bis 40 Jahre). Die Ergebnisse der Studie geben Aufschluss über die Bedürfnisse der jeweiligen Generationen, das weiß auch Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG: „Jede von ihnen hat sowohl im Privatleben als auch in beruflichen Situationen ihre eigene Art, mit Herausforderungen umzugehen. Gerade im Hinblick auf den Generationenwechsel am Arbeitsmarkt wollten wir uns genau dieser Thematik stellen und herausfinden, wo die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer anders ticken als die Erfahrenen.“

Teamwork, Innovation, Nachhaltigkeit

Was zeichnet nun die einzelnen Unternehmergenerationen aus und welche Gemeinsamkeiten haben sie trotz des Altersunterschieds? Die Studie definiert zentrale Werte für Selbstständige in Österreich: Teamwork, Innovation und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig zeigt die Unternehmer(innen)-Studie aber auch, dass hier die Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Generationen besonders signifikant sind, obwohl viele Unternehmer(innen) der Generation Y ihr unternehmerisches Know-how von vorigen Generationen übernommen haben. So sind Teamwork und Innovation für die jüngeren Generationen von größerer Bedeutung als für die Altersgruppe der Traditionalisten. Auch das Thema Nachhaltigkeit zeigt Unterschiede auf: Während die Bedeutung von Nachhaltigkeit mit den Lebensjahren steigt, ist dieses große Thema für die Generationen X und Y ohnehin selbstverständlich. 

Zufriedenheit trotz Kompromissen

Nicht selbstverständlich ist hingegen ein Unternehmer(innen)-Dasein ohne Kompromisse. Auch das zeigt die Studie, die auf einer österreichweiten Umfrage mit 1.000 teilnehmenden Unternehmer(inne)n basiert. So sind acht von zehn befragten Unternehmer(inne)n Kompromisse eingegangen, um ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Interessanterweise ist diese Rate bei jüngeren Generationen sogar noch höher als bei Traditionalisten oder Babyboomern. „Vor allem wenn es um das Privatleben geht, stecken Selbstständige hierzulande häufig zurück. Die hohe Belastung der Familie ist jedoch altersunabhängig“, erläutert Generaldirektor Fleischmann. Und dennoch sind 89 % der Befragten mit ihrer Entscheidung – Unternehmer(in) zu sein – zufrieden.

Grafik: Volksbank
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