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Home » News » Klimakollaps verhindern: Warum Unternehmen jetzt handeln müssen
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Wie können österreichische Unternehmen einen positiven Beitrag leisten, um der Klimakrise entgegenzusteuern?

Christof Fuchs 

Managing Director Austria – myclimate

Laut aktuellem IPCC Bericht des Weltklimarates ist es in Österreich bereits jetzt um zwei Grad wärmer als vor der Industrialisierung. Steigen die Temperaturen weiter so rasant an, werden Wetterextreme wie anhaltende Hitzetage, Dürren und Schnee nur oberhalb von 1.500-2.000 m nicht die einzigen Folgen sein. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln müssen, sondern wie. Für klimabewusstes Handeln gibt es genügend Möglichkeiten. Kleinere Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, weniger fliegen oder die Ernährung anpassen – jede:r von uns kann ein Teil der Lösung sein.

Aktuell verursachen die Österreicher:innen jährlich rund zehn t CO2-Emissionen pro Kopf. Das erklärte EU-Ziel ist es, den Ausstoß bis 2050 auf 0,6 t/Person zu senken. Die Wirtschaft hat eine enorme Kraft, um zur Erreichung des 1,5 Grad-Ziels beizutragen. Die Politik bleibt ein zentraler Regelungsmechanismus. Denn gemäß der neuesten EU-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) müssen ab 2024 alle Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen; ab 2026 mit mehr als 250 Mitarbeitenden. Hier setzt die Klimaschutzorganisation myclimate an: Mit Beratung, Klimabildung und Klimaschutzprojekten werden Unternehmen dabei unterstützt, ihre Emissionen zu reduzieren und die Vorgaben der CSRD optimal umzusetzen. Es lohnt sich deshalb, innerhalb des Unternehmens sowie in den vorund nachgelagerten Lieferketten Reduktionsmaßnahmen umzusetzen und sich so zum klimafreundlichen und verantwortungsvollen Unternehmen zu entwickeln.

Christof Fuchs, Geschäftsführer myclimate Österreich: „Wir haben mittlerweile keinen Klimawandel in Österreich – sondern einen Klimanotstand!“ Alle Unternehmen müssen beim Klimaschutz schneller handeln, unter anderem mit:

1. Statusanalyse, Bilanzierung aller THG-Emissionen

Nur mit einer CO2-Bilanzierung auf Basis des Greenhouse Gas Protocol (GHG) kennen Unternehmen ihre Ausgangsbasis; können Reduktionsziele festlegen oder ihre Fortschritte messen.

2. Reduktionsziele und Potenziale

Reduktionsziele werden erarbeitet. Zur Unterstützung bietet die Science Based Targets initiative (SBTi) Vorgaben auf Basis klimawissenschaftlicher Erkenntnisse an. Anschließend folgt der Maßnahmenplan

3. Roll-Out, Reduktion aller Treibhausgasemissionen.

Eigene Emissionen (Scope 1 und 2) werden reduziert, emissionsintensive Aktivitäten vermieden oder ihre Effizienz gesteigert. Danach gilt dies auch für Aktivitäten in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3).

4. Fortschrittskontrolle

Exaktes Monitoring der Maßnahmen überprüft die Effizienz der Aktivitäten. Die Unternehmen bepreisen ihre Emissionen, die generierten Mittel fließen in die CO2-Reduktion im Unternehmen oder in der Lieferkette – sowie in Klimaschutzprojekte.

Über myclimate

Als gemeinnützige Klimaschutzorganisation will myclimate mit Beratung, Bildung und Klimaschutzprojekten die Zukunft unserer Welt gestalten. Mit klimastrategischen Angeboten unterstützt sie Partner aus der Wirtschaft sowie Privatpersonen dabei, Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren und zugleich Klimaschutzprojekte mit höchsten sozialen, ökologischen und ökonomischen Standards zu ermöglichen. Seit der Gründung 2002 hat myclimate 174 Klimaschutzprojekte in 45 Ländern der Welt entwickelt und unterstützt.

Credits: Marko Mestrovic
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