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Facility Management

Und täglich ruft der Mistkübel

iStock/LuckyStep48

Modernste „Smart Building Technology“ in facilitäre Prozesse zu integrieren, ist die Leitidee der Firma Greenbird. Das simple Ursachen-Wirkungs-Prinzip wird dabei zugrundegelegt und besagte Technologie eingesetzt, um Ursachen messbar zu machen.

Gebäude von heute sind heute häufig nicht mehr bloß Häuser, sie sind Maschinen. Auch bauliche Strukturen werden im Zuge der Digitalisierung zunehmend vernetzt. Das bringt ebenfalls für ein modernes Facility Management einige Vorteile.

Durch eine allumfassende Datensammlung und -analyse lässt sich etwa die Wartung von Gebäuden deutlich effizienter organisieren: Ein System, das im Blick auf eine intelligente Gebäudeverwaltung analysiert, erkennt bereits im Vorfeld, wo Reparaturbedarf besteht, anstatt dass solche Schäden erst während einer Überprüfung im standardisierten Intervall zutage treten.

Anpassung nach Bedarf

So lassen sich entsprechende Gebäudeteile ohne großen Aufwand und in Ruhe wieder in Ordnung bringen. Eine überraschend auftretende Störung dagegen führt zu Sperrungen, die den Betriebsablauf erheblich stärker treffen und mit größeren Kosten verbunden sind.   

Eine solche Datenanalyse dient aber nicht nur der Vermeidung von Störungen, sondern sorgt auch darüber hinaus für reibungslose Abläufe im Gebäudebetrieb. Software und Sensoren analysieren alle betriebsrelevanten Faktoren und passen die Vorgänge im Gebäude mithilfe entsprechend geschulter Facility Manager immer wieder daran an.

So werden durch Leitsysteme die Personenströme effizient zur schnelleren Fortbewegung aller Beteiligten tageszeitabhängig gesteuert oder Zimmerklimatisierungen im Blick auf die jeweilige Raumnutzung bedarfsbedingt einzeln angepasst.

Post vom Mistkübel

Flexibilität ist im modernen Facility Management nämlich ganz besonders gefragt: In modernen Betrieben sind Arbeitsplätze längst nicht mehr starr festgelegt. Mithilfe von digitalen Hilfsmitteln sind ArbeitnehmerInnen nicht an ein und denselben Schreibtisch gefesselt: Sie wechseln kurzfristig den Platz oder versammeln sich kurzfristig in entsprechend gestalteten Konferenzräumen.

Daher ist es mit einem festgelegten Betriebsplan nicht getan. Moderne Managementsysteme helfen den Facility Managern in Echtzeit über veränderte Abläufe informiert zu werden und anschließend ihre Verwaltungsaufgaben nachhaltig effizient und ökonomisch sinnvoll zu gestalten.  

Auch wenn für eine moderne Gebäudeverwaltung schon eine ganze Reihe an technischen Hilfsmitteln zur Verfügung steht, wird sich diese Palette in Zukunft noch erweitern: Durch Fortschritte in der Sensorik wird bald die Gebäudestruktur noch mehr in den Dialog mit seinen Verwaltern treten: Da meldet sich dann auch schon einmal der Mistkübel selbst, dass er geleert werden muss.


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